Hautpflege im Herbst: die 3 Schockmomente der Kälte (trockene Haut, Zombie-Look und Pickel)
DIE KURZE ANTWORT
Im Herbst trocknet die Haut aus, weil die Luft weniger Feuchtigkeit hat: kalt und trocken draußen, Heizung zu Hause und im Büro, dazu längere und heißere Duschen. Die Haut verliert schneller Wasser, als sie halten kann, und es kommen Spannungsgefühl, kleine Schüppchen und dieser graue Ton, den die Sommerbräune beim Verschwinden hinterlässt.
Die Herbstroutine passt in 4 Schritte: milder Gesichtsreiniger (die Handseife hat Pause), eine Feuchtigkeitscreme mit Glycerin oder Hyaluronsäure und etwas reichhaltigerer Textur als im Sommer, sanftes Peeling 1-2 Mal pro Woche und morgens Sonnenschutz, denn die UVA-Strahlen sind auch im Oktober da.
Wenn Pickel auftauchen: Finger weg. Salicylsäure, Niacinamid oder, falls du mit Retinol anfangen willst, ist der Herbst ein guter Zeitpunkt.
Oktober. Die erste heiße Suppe, der Schal, den du in der Kneipe vergessen hast, und ein Gesicht, das eher nach Tim-Burton-Figur aussieht als nach Parfümwerbung.
Spannende Haut nach dem Duschen. Schüppchen an den Nasenflügeln. Die Augustbräune, die sich in Fetzen verabschiedet wie die Tapete in einer Mietwohnung. Und ein Pickel, der genau am Tag vom Date auftaucht. Kommt dir bekannt vor?
Keine Panik, das passiert fast jedem, wenn das Wetter umschlägt (und uns Typen noch mehr, wir cremen uns ja nicht mal im Sommer ein). Heute erklären wir dir, warum Kälte die Haut austrocknet, welche 3 Schockmomente der Herbst mitbringt und mit welcher Routine du bis März kommst, ohne wie ein Statist aus The Walking Dead auszusehen. Los geht's.
IN DIESEM ARTIKEL
Warum trocknet Kälte die Haut aus?
Die äußerste Hautschicht funktioniert wie eine Mauer aus Ziegeln und Mörtel: Die Ziegel sind Zellen, der Mörtel sind Fette. Diese Mauer hält das Wasser drinnen.
Bei trockener Luft entweicht das Wasser schneller. Im Herbst und Winter kommen drei Dinge zusammen:
- Kälte mit wenig Luftfeuchtigkeit draußen. Wissenschaftliche Übersichtsarbeiten zu Klima und Haut kommen zu dem Schluss, dass niedrige Luftfeuchtigkeit und niedrige Temperaturen die Hautbarriere schwächen und sie empfindlicher gegenüber Reizstoffen machen.
- Heizung. Sie trocknet die Luft zu Hause, im Auto und im Büro noch mehr aus.
- Längere und heißere Duschen. Sehr heißes Wasser spült einen Teil der Fette aus dem Mörtel.
Dazu produziert die Haut in den kalten Monaten weniger Talg als im Sommer, es gibt also weniger natürliches Fett, das als Deckel wirkt. Ergebnis: Spannungsgefühl, Juckreiz, Schüppchen und eine Haut, die schneller gereizt ist.
Achtung, das betrifft auch fettige Haut. Deine Stirn kann glänzen und gleichzeitig spannen die Wangen, denn Talg ist Fett und Feuchtigkeit ist Wasser. Falls das bei dir so ist, findest du alles dazu unter fettige Haut bei Männern.
Schock #1: trockene, spannende Haut
Du gehst um 8 Uhr morgens raus und nach zehn Minuten ist dein Gesicht trockener als die Steuererklärung, die seit März auf dem Schreibtisch liegt. Und zu Hause gibt die Heizung auf 24 Grad den Rest… Das hilft:
- Handseife bleibt weg vom Gesicht. Aggressive Seifen und Duschgel sind für andere Haut gemacht und nehmen im Winter das Wenige mit, was noch übrig ist (hier setzen die Geigen aus Psycho ein 🔪). Besser ein milder Gesichtsreiniger, der kein Spannungsgefühl hinterlässt.
- Lauwarm und 5-10 Minuten duschen. Wir wissen, dass die kochend heiße Dusche im November das Nächste an einer Umarmung ist… aber genau davon raten die Dermatologen der AAD bei trockener Haut ab.
- Creme auf die noch feuchte Haut. Direkt nach dem Abtupfen, ohne mit dem Handtuch zu rubbeln. Die Creme hält das restliche Wasser in der Haut.
- Eine Stufe reichhaltiger. Die leichte Creme aus dem August kann im Januar zu wenig sein.
- Vergiss die Augenpartie nicht. Wenn die Gesichtshaut eine Kreditkarte ist, ist die Haut um die Augen ein Blatt Papier: dünner, mit weniger Talgdrüsen und die erste, die die Kälte spürt.
- Lippen: Sie haben auch keine Talgdrüsen, deshalb reißen sie als Erstes ein. Lippenbalsam drauf und hör auf, sie mit der Zunge zu befeuchten, das trocknet sie noch mehr aus.
Worauf du bei einer Creme für trockene Haut im Winter achten solltest
| Art von Inhaltsstoff | Was er macht | Beispiele auf dem Etikett |
|---|---|---|
| Feuchthaltemittel | Ziehen Wasser an und halten es in der Haut | Glycerin (glycerin), Hyaluronsäure (sodium hyaluronate), Urea |
| Emollients | Füllen die Lücken im Mörtel und glätten Schüppchen | Ceramide, Squalan, Sheabutter |
| Okklusive Stoffe | Wirken wie ein Deckel, damit das Wasser nicht entweicht | Vaseline (petrolatum), Wachse, Dimethicon |
Eine gute Herbstcreme kombiniert alle drei. Je trockener deine Haut, desto mehr Gewicht bekommen Emollients und okklusive Stoffe.
Und was benutzen wir selbst? Wenn deine Haut normal oder trocken ist und du ab Minute eins frisch aussehen willst: Handsomefyer Xtra, ein All-in-1-Cremchen, das Feuchtigkeit spendet, den Teint ausgleicht und Poren kaschiert, mit dem meisten Glow der Reihe, das trockener Haut am besten steht. Wenn du fettige oder Mischhaut hast und keine Farbe im Gesicht willst: Dragon Shot, eine Water-Cream mit Hyaluronsäure, die keinen Film hinterlässt. Und für die Augenpartie Banzeye, eine Augenpflege mit Flash-Effekt, die helfen kann, Augenringe, Tränensäcke und Krähenfüße zu mildern.
Schock #2: Zombie-Gesicht nach dem Sommer
Die Augustbräune verschwindet nicht auf einen Schlag. Sie geht fleckenweise… die Stirn hier, die Wangen da und im Hintergrund ein gräulicher Ton, der dich aussehen lässt wie ein Statist aus The Walking Dead, der im Wartezimmer vom Hausarzt sitzt.
Warum das passiert: Die Haut erneuert sich von selbst, bei jungen Erwachsenen etwa alle 4 Wochen, mit den Jahren langsamer. Die gebräunten Zellen lösen sich unterschiedlich schnell, und währenddessen sammeln sich abgestorbene Zellen an der Oberfläche. Eine unebene Oberfläche reflektiert das Licht schlechter, und das Gesicht wirkt fahl.
- Sanftes Peeling, 1-2 Mal pro Woche. Ohne zu schrubben, als würdest du Eingebranntes von der Pfanne kratzen. Bei trockener oder empfindlicher Haut reicht einmal. Die Basics, damit du es nicht übertreibst, findest du in unserem Peeling-Guide.
- Antioxidantien am Morgen. Vitamin C und Co. helfen, die Haut vor Umwelteinflüssen (Sonne, Luftverschmutzung) zu schützen, und können mit der Zeit das Hautbild ebenmäßiger wirken lassen. Was welcher kann, steht in Antioxidantien für ein interessantes Gesicht.
- Ein Selbstbräuner fürs Gesicht, der dich nicht orange macht (kein Karottenlook, keine Sonnenbank). Wir benutzen Tan-Tan-Go, ein Tagesserum mit natürlichem Selbstbräunungseffekt und antioxidativen Wirkstoffen, das den Teint ausgleicht. Mehr dazu in Bräune ohne Sonne.
- Und tagsüber raus an die Luft. Sport draußen, deine 8 Stunden Schlaf (LOL) und weniger Feierabendbier unter der Woche (haha).
Schock #3: Pickel im ungünstigsten Moment
Freitag, der 13., Date um neun und um sieben… taucht am Kinn ein Pickel auf, der mehr Bildschirmzeit hat als Jason in der ganzen Filmreihe.
Kälte allein macht keine Pickel. Aber im Herbst kommt einiges zusammen, das nicht hilft: durch Trockenheit gereizte Haut, Schals und Rollkragen, die den ganzen Tag am Kinn reiben, und der Stress, wenn der Job wieder voll anläuft. Und die Hände, die ganz von allein im Gesicht landen…
- Nicht anfassen. Auch nicht mit den Popcorn-Fingern vom Horrorfilm-Marathon. Drücken entzündet die Pore, und der Fleck bleibt länger als der Pickel.
- Salicylsäure: löst sich in Fett, gelangt in die Pore und hilft, sie von innen freizumachen. Niacinamid: kann bei Talg und Rötungen unterstützen. Tonerde: als Maske nimmt sie Fett auf.
- Wasch den Schal. Der Wollkragen war seit dem Tag der Deutschen Einheit nicht mehr in der Waschmaschine.
- Denk über Retinol nach. Der Herbst ist eine gute Zeit zum Einsteigen: weniger Sonnenstunden, und die Haut gewöhnt sich leichter daran. Abends, langsam steigern, und tagsüber Sonnenschutz. Wow Young ist unser Creme-Gel für die Nacht mit 0,3 % Retinol, dem in der EU zulässigen Höchstwert für Gesichtskosmetik: Es hilft, Falten und Mimikfältchen zu mildern, und unterstützt bei Pickelchen. Alles zum Einstieg in Retinol: Mythen im Check.
Die Herbstroutine in 4 Schritten
Was sich im Vergleich zum Sommer ändert, auf einen Blick:
| Sommer | Herbst und Winter | |
|---|---|---|
| Reinigung | Gesichtsreiniger, öfter, wenn du schwitzt | Milder Reiniger, morgens und abends; keine Handseife |
| Feuchtigkeitscreme | Leicht, Gel oder Water-Cream | Eine Stufe reichhaltiger, auf die noch feuchte Haut |
| Peeling | 2-3 Mal pro Woche bei fettiger Haut | 1-2 Mal pro Woche, sanft |
| Sonnenschutz | Ja, täglich | Auch täglich: UVA ist immer noch da |
| Dusche | Wie du willst | Lauwarm und 5-10 Minuten |
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Reinigen, ohne auszutrocknen (morgens und abends)
Ein milder Gesichtsreiniger, der Schmutz entfernt, ohne dass die Haut spannt. Splash Foam Party ist ein Schaum, den du unter der Dusche benutzt, also keine Ausreden.
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Feuchtigkeit auf die noch feuchte Haut
Direkt nach dem Abtrocknen. Mit Feuchthaltemitteln (Glycerin, Hyaluronsäure) und etwas reichhaltigerer Textur als im Sommer, wenn du Spannen spürst.
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1-2 Mal pro Woche peelen, abends
Sanft und ohne Rubbeln. Wenn du gerade mit Retinol anfängst, nicht am selben Abend kombinieren, bis sich deine Haut daran gewöhnt hat.
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Morgens Sonnenschutz, auch im Oktober
UVA-Strahlen gehen durch Wolken und Glas und sind das ganze Jahr da. Wenn du LSF 50 mit mattem Finish und frischem Look willst: Handsomefyer Sun.
Wann ist es ein Fall für den Hautarzt?
Kosmetik hilft bei der normalen Wintertrockenheit. Mach einen Termin, wenn eines davon auf dich zutrifft:
- Risse, die bluten, oder Trockenheit, die nach etwa 2 Wochen mit Creme und guten Gewohnheiten nicht besser wird.
- Rote Stellen mit starkem Juckreiz, die ein Ekzem sein können.
- Fettige Schuppen und Rötungen an Augenbrauen, Nasenflügeln oder im Bartbereich, die sich im Winter oft verschlimmern.
- Tiefe, schmerzhafte Pickel oder solche, die Narben hinterlassen.
Die Kälte geht im März. Dein Gesicht bleibt
Die Schockmomente des Herbstes gehen vorbei, so wie die Ghostface-Maske vom Kleiderschrank in den Keller wandert. Deine Haut trägst du aber das ganze Jahr, also sollte sie ohne Risse, ohne Flecken und ohne Premieren-Pickel im Frühling ankommen.
Grusel gibt's im Kino und beim Kostümball,
doch für dein Gesicht: kein Schreck, auf keinen Fall.
Und wenn du unsere total voreingenommene Meinung hören willst… ja, wir nerven, aber das hier benutzen wir selbst, wenn das Thermometer fällt:
25,99 €
Splash Foam Party
Gesichtsreinigungsschaum. Entfernt Schmutz und befreit die Poren, ohne dass die Haut spannt.
- Schaum für unter die Dusche
- Reinigt, ohne auszutrocknen
- Befreit die Poren
- Morgens und abends
34,99 €
Handsomefyer Xtra
All-in-1-Cremchen mit extra Deckkraft und „Hast du was machen lassen?“-Effekt. Das Glow-Finish, das trockene Haut braucht.
- Spendet Feuchtigkeit, gleicht den Teint aus
- Kaschiert Poren und Fältchen
- Glow-Finish, für trockene Haut
- Vegan
44,99 €
Tan-Tan-Go
Tagesserum mit natürlichem Selbstbräunungseffekt für das Gesicht, das grau wird, wenn die Bräune geht.
- Natürlicher Selbstbräunungseffekt
- Antioxidative Wirkstoffe
- Gleicht den Teint aus
- Ohne Orange-Effekt
P.S.: Dieser Beitrag wird präsentiert von Handsomefyer Xtra: ein All-in-1-Cremchen, das Feuchtigkeit spendet, den Teint ausgleicht und Poren kaschiert, mit dem meisten Glow der Reihe, genau richtig für trockene Haut, wenn die Kälte zuschlägt. Auftragen, rausgehen und gefragt werden: „Hast du was machen lassen?“ 😏
Häufige Fragen
Warum wird meine Haut im Herbst trocken?
Weil die Luft weniger Feuchtigkeit enthält: kalt und trocken draußen, Heizungsluft drinnen. Die Haut verliert schneller Wasser, als sie halten kann, und heiße Duschen spülen einen Teil ihrer schützenden Fette weg. Außerdem produziert die Haut bei Kälte weniger Talg.
Welche Creme bei trockener Haut im Winter?
Eine, die Feuchthaltemittel (Glycerin, Hyaluronsäure), Emollients (Ceramide, Squalan) und etwas Okklusives (Vaseline, Wachse oder Dimethicon) kombiniert, mit etwas reichhaltigerer Textur als im Sommer. Trag sie auf die noch feuchte Haut auf, direkt nach dem Duschen.
Brauche ich im Herbst und Winter Sonnenschutz?
Ja. UVA-Strahlen sind das ganze Jahr über da und gehen durch Wolken und Glas. Wenn du außerdem Retinol oder Peelings benutzt, ist deine Haut sonnenempfindlicher.
Wie oft sollte ich im Herbst ein Gesichtspeeling machen?
Ein- bis zweimal pro Woche, sanft und abends. Bei trockener oder empfindlicher Haut reicht einmal. Wenn du gerade mit Retinol anfängst, benutz es nicht am selben Abend wie das Peeling.
Warum sieht mein Gesicht nach dem Sommer fahl aus?
Weil die Bräune fleckenweise verschwindet, während sich die Haut erneuert (etwa alle 4 Wochen), und sich abgestorbene Zellen an der Oberfläche sammeln. Ein sanftes Peeling, Antioxidantien am Morgen und, wenn du Farbe willst, ein Selbstbräuner fürs Gesicht helfen, den Teint auszugleichen.
Ist der Herbst ein guter Zeitpunkt, um mit Retinol anzufangen?
Ja. Es gibt weniger Sonnenstunden, und die Haut gewöhnt sich leichter daran. Benutz es abends, starte mit wenigen Anwendungen pro Woche und trag morgens Sonnenschutz auf.
Warum werden meine Lippen bei Kälte rissig?
Weil Lippen keine Talgdrüsen haben und bei trockener Luft sehr schnell Wasser verlieren. Benutz mehrmals täglich Lippenbalsam und befeuchte sie nicht mit der Zunge, das trocknet sie noch mehr aus.
Weiterlesen
- Matt- oder Glow-Effekt: welches Finish zu deinem Gesicht passt und wie du deinen Hauttyp erkennst.
- Fettige Haut bei Männern: warum deine Stirn glänzt und welche Creme du nehmen solltest.
- Antioxidantien für ein interessantes Gesicht: Vitamin C und Co., einfach erklärt.
- Retinol: Mythen im Check: wie du einsteigst, ohne deine Haut zu reizen.
- Haarausfall im Herbst: was ein telogenes Effluvium ist und wann du dir Sorgen machen solltest.
Du weißt nicht, welchen Hauttyp du hast?
Schau dir am Nachmittag bei Tageslicht deine Stirn an, und in zehn Sekunden weißt du, ob du der Matt- oder der Glow-Typ bist. Dann weißt du auch, welche Creme du dir für den Winter holen solltest.
Siwon
We do cool right!